Ritchie Blackmore

MISTER ANTISOCIAL



Das Klima zwischen RAINBOW-Mastermind RITCHIE BLACKMORE und seinen Ex-Kumpels bei Deep Purple hat sich stark abgekühlt. Und zwar nicht nur zwischen Ritchie und Ian Gillan herrscht Eiszeit - auch das Verhältnis zu Blackmores langjährigem Freund und Rainbow-Produzenten Roger Glover ist derart frostig geworden, dass sich der Mann in schwarz sogar nach einem neuen Produzenten für das Comebackalbum STRANGER IN US ALL umschauen musste. ANDREAS SCHÖWE weiß, warum...

Ritchie: „Das ist eine lange Geschichte - ich glaube, wir müssen da noch einmal bei meinem Ausstieg aus Deep Purple anfangen... Inmitten der THE BATTLE RAGES ON-Tour schrieb ich einen Brief an die Band, in welchem ich ihr zu verstehen gab, daß ich die Band verlassen würde und warum: wegen Ian Gillan. Auch wenn wir uns gegenseitig für das respektieren, was wir geleistet haben - wir hielten Distanz zueinander. Ich bat meinen Manager, diesen Brief am nächsten Morgen der restlichen Band vorzulesen - ich glaube, es war in einem Hotel in Holland. Ich packte gerade meine Sachen zusammen und wollte auschecken, als mich Roger anrief: Was zum Teufel ist los mit dir? Wir sollten noch einmal über alles reden! Mann, die Leute strömen in Scharen zu unseren Konzerten, um uns zu sehen!' Roger, was soll sein? Es gibt nichts, worüber es sich zu reden lohnt! Und die Leute kommen nur zu uns, weil wir als Mark II zusammen spielen - nicht weil wir gut sind! Das ist ein Unterschied! Roger, mein Herz schlägt nicht mehr für diese Band! Wir haben vielleicht noch zwei, drei Jahre in diesem Rock'n'Roll-Biz - die möchte ich mich nicht permanent mit Ian herumärgern!

Die Welt sieht eine Sesselband, die fast nur die alten Hits gut rüber bringt. Ich möchte noch einmal das Risiko auf mich nehmen, zu versuchen, etwas anderes zu bewirken!' Roger konnte das licht verstehen. Und ich konnte nicht verstehen, daß er das nicht verstehen konnte. Seitdem haben wir nur noch die nötigsten Worte miteinander gewechselt. Dementsprechend mußte ich mich nach einem neuen Produzenten - eben Pat Regan - umsehen, zumal ich tatsächlich etwas völlig anderes auf die Beine stellen wollte als einen Abklatsch alter Rainbow- oder Deep Purple-Sachen. Ist das die Antwort auf deine Frage?"

MH: Ja. Die nächste wäre die, warum der legendäre Martin Birch, der ja solche Klassiker wie DEEP PURPLE IN ROCK und RAINBOW RISING produziert hat, jetzt nicht eine weitere chance erhalten hat...

Ritchie: „Martin? Er war tatsächlich wie ein Bruder für mich... Ich weiß nicht, er ist irgendwie verschwunden... Ich habe seit ungefähr zehn Jahren nichts mehr von ihm gehört..,"

MH: Gut, da wir gerade bei der Personaldiskussion sind: Nach deinem Ausstieg aus Deep Purple rechnete zumindest in Europa nahezu jeder mit einer erneuten Liason Blackmore/Dio oder zumindest Blackmore/Turner..

Ritchie: "Wirklich? Zu Dio habe ich schon seit langem keinen Kontakt mehr, während ich mit Joe Lynn Turner eigentlich ständig telefoniere. Ich schätze beide sehr, zumal sie als Sänger über jede Menge Ausstrahlung und Identität verfügen. Aber Joe? Würde er heute noch so singen wie vor acht Jahren - er wäre der erste gewesen, den ich jetzt kontaktet hätte. Doch er hat sich nicht weiterentwickelt und fit gehalten. Er kümmerte sich weniger um die Voraussetzungen, einen guten Job zu machen - he wants to have a good time. Das ist auch der Grund, warum sich der Rest von Deep Purple vor BATTLE RAGES ON gegen Joe ausgesprochen hatte: Er brachte es einfach nicht mehr! Ich versuchte daraufhin sogar, ihm beim Zusammenstellen einer eigenen Band zu helfen - but he didn't make it... Und die Sache mit Dio? Wir stehen zwar nicht auf Kriegsfuß miteinander, aber ich zog ihn zu keinem Zeitpunkt in Erwägung. Meiner Meinung nach lebt er viel zu sehr in seiner eigenen Welt."

MH: „Dabei würdet ihr von den gemeinsamen Interessen her gesehen doch vorzüglich miteinander harmonieren...

Ritchie: "Du spielst da auf seine Vorlieben zur schwarzen Magie an... Sagen wir mal so: Wir beide interessieren uns stark für spirituelle Dinge. In unserem Fall schlug sich das damals auch im Songwriting nieder, wobei die Umkehrung nämlich, daß die Musik ein Bestandteil des Spiritismus' ist - nicht funktioniert. Generell: Ich fühlte, daß Dio und ich als Songwriting-Gespann nicht mehr viel zu sagen haben. Unsere Teamwork-Potential war schon bei LONG LIVE ROCK'N'ROLL einigermaßen aufgebraucht. Meine Kritik an Ronnie ist die, daß er sich nicht weiterentwickelt hat und damals wie heute über die gleichen Sachen singt: Dämonen, Drachen, Geister... Das ist zwar eine hübsche Sache, und es war eine Zeitlang recht nett, doch es gibt noch viele andere Themen auf dieser Welt, über die sich zu singen lohnt!"



MH: Hattest du generell zumindest erwogen, ehemalige Rainbow-Musiker bei der Reformation der Band zu berücksichtigen?

Ritchie: "Nein, ich wollte von Anfang an eine frische Truppe zusammenstellen - wie eben damals, 1975, Rainbow... Mir lag es schon immer, jungen, talentierten, noch unbekannten Musikern eine Chance zu geben; sie quasi zu entdecken. Dio: Es war toll, ihn vorzustellen, und niemand kannte vor Deep Purple einen David Coverdale! Es ist schön, andere Musiker vorwärts zu bringen und ihren Enthusiasmus in die richtigen Bahnen zu lenken. Und wie ein Vampir lebe ich von ihrer Begeisterung, die mich wiederum pusht! Die einzigen, an die ich kurzzeitig dachte, waren eben Joe, dessen Stimme aber nicht in Form ist, Schlagzeuger Chuck Burgi (zu hören auf BENT OUT OF SHAPE- und FINAL VINYL-Tracks; Anm.d.A.) und Keyboarder David Rosenthal. Doch diese Gedanken verwarf ich schnell wieder, da es ja - wie gesagt - ein völlig neues Bandprojekt darstellen sollte, das ich übrigens anfangs Rainbow Moon nennen wollte. Doch die Plattenfirma meinte, es wäre besser, das Ganze doch wieder Ritchie Blackmore's Rainbow zu nennen. Ich war dagegen, denn ich bin als Persönlichkeit nicht stabil genug, um nach mir gleich eine ganze Band zu benennen: mal bin ich gut drauf, mal schlecht... Mal bin ich taff, mal nicht... So war ich schon immer, von frühester Kindheit an. Es gibt da zum Beispiel diese Geschichte, als meine Mutter eine Geburtstagsparty für mich arrangierte: Ich schloß mich in meinem Zimmer ein. Meine Mutter war der Verzweiflung nahe: Ritchie! Deine Freunde sind da! Sie haben Geschenke mitgebracht und wollen mit dir feiern!' Ich will jetzt aber alleine sein! Sag ihnen, sie sollen die Geschenke auf den Tisch stellen und gehen!' Leider bekommen die meisten Leute diese 'Mister Antisocial'-Gebärden in den falschen Hals - ich sei versnobt, oder so... Wie damals mit diesem Preis: Deep Purple sollten geschlossen nach London fliegen, um dort eine MTVAuszeichnung in Empfang zu nehmen. Ich verdeutlichte Bruce Payne, unserem Manager, damals meinen Standpunkt: Warum zum Teufel soll ich tausende Meilen mit der Concorde nach London fliegen, um einen Preis nachgeschmissen zu bekommen, der mir nichts bedeutet? Für sowas können sich meinetwegen Phil Collins oder Rod Steward hergeben! Wenn ich eine solche Strecke zurücklege, dann höchstens nach Deutschland, um dort eine alte Burg zu besichtigen!' Wie sehr der Rest der Band von dieser meiner Einstellung angepißt war, brauche ich ja wohl nicht extra zu betonen!"

MH: Aber versuche doch mal, das Ganze von der anderen Seite zu betrachten: Du wirst mit diesem Preis dafür belohnt, daß du vielen Leuten mit deiner Musik, mit deiner Spielweise, mit deiner Arbeit etwas vermittelt hast!

Ritchie: "Klar! Würde mich ein Fan anrufen und mir einen Preis verleihen wollen, würden meine Ohren vor Freude glühen! Doch wenn da irgend jemand in London mit seinen Meditationen nicht ins Reine kommt: Welchen alten Säcken drücken wir dieses Jahr 'n Stück Blech in die Hand? Ach, nehmen wir Deep Purple, denn wir können nicht dauernd den Bee Gees was nachschmeißen!' Ich frage dich: Hat das noch was mit Musik zu tun? Ein Preis, nur, weil wir 25 Jahre im Geschäft sind, ist mir 'nen Scheißdreck wert, zumal ich nicht vordergründig dafür lebe, um 25 Jahre an diesem Business zu partizipieren! Mir bedeutet das Ding nichts, und ich mag auch nicht 'nen Haufen Hände schütteln!"

MH: Hm, gut. Aber um noch einmal darauf zurückzukommen: Für meinen Geschmack war das genau die richtige Entscheidung, deinen Namen ins Spiel der Bandbenennung zu bringen, denn schließlich bist du der Leitwolf der Truppe, und der Titel des Debüts - RITCHIE BLACKMORE'S RAINBOW - sagt ja wohl auch alles aus!

Ritchie: "Vielleicht. Ich will aber nicht, daß der Eindruck entsteht, ich als Leader würde meine Mitmusiker diktatorisch bevormunden. Sie können selbst denken, und das sollen sie auch! Aber gut man soll ja nicht gleich zu Beginn wieder auf Konfrontationskurs mit seinem Label gehen und sich schon in den Startlöchern verkrachen..."

MH: Also ist Rainbow eine richtige Band - und nicht Ritchie Blackmore's Solo-Projekt?

Ritchie: "Genau! Denn ich glaube immer noch unbeirrt an die klassische Band-Konstellation. Das war ja auch das Problem mit der Deep Purple-Mark II Reunion: Es hieß da immer: Wir kommen mal wieder für ein Album zusammen...' Mein Standpunkt war stets: Oh no! Wir sind wieder da und schauen, wie weit wir damit kommen!' Genau diese Einstellung verfolge ich jetzt ebenfalls mit Rainbow. Ein wirklich reinrassiges SoloProjekt habe ich jetzt mit meiner Verlobten auf die Beine gestellt - sie schreibt nämlich gute Lyrics... Aber Rainbow ist eine richtige Band! Sicherlich stehe ich dabei im Mittelpunkt - doch ich wünsche mir dabei Musiker um mich herum, die sich ebenfalls in dieses Gefüge einbringen und mich auf diese Weise fordern. Ich möchte EINER von IHNEN sein! Generell habe ich Probleme mit Leuten, die behaupten, sie würden eine Band besitzen'... Die Jimi Hendrix Experience zum Beispiel... Gut, in diesem Fall mag es auch so gewesen sein - aber ich bin ein Gitarrist, der eine Menge Ideen hat und ansonsten möglicherweise durch seine bisher erwiesene Kompetenz bestach, der aber nach wie vor in einer richtigen Band spielen möchte. Dabei bin ich mir allerdings bewußt, daß mein Name für die Promotionarbeit der Plattenfirmen entschieden zugkräftiger ist als dem anderer Bandmitglieder. Allerdings habe ich genau aus diesem Grunde Probleme mit der Industrie, die mich nötigt, mich selbst zu promoten: Ich bin Musiker und habe daher nur auf meinem Instrument etwas zu sagen, Die Platte ist aufgenommen - schön und gut... Für das Geschäftliche sind andere Leute zuständig! Sollen die doch IHREN Job machen und die Platte promoten und verkaufen!"

MH: Nur: Ich kann die Plattenfirmen da sehr gut verstehen: Für sie ist eine CD in erster Instanz ein Produkt' - was dahinter steckt, weiß hauptsächlich nur der Künstler selbst! Lediglich er kann erklären, was er sich bei der Erstellung dieses 'Produktes' gedacht hat!

Ritchie: "Stimmt. Aber: Nachdem ich etwas in einer bestimmten Stimmung aufgenommen habe und ich meinetwegen zwei Wochen später erklären soll was ich damit sagen will... Musik kann sowieso nur schwer mit Worten beschrieben werden. Außerdem will ich den Leuten nicht mein Produkt aufdrängen. Es ist zwar eine Ehre für mich, von möglichst vielen, Leuten akzeptiert und gehört zu werden, doch damit hat's sich dann auch für mich!"

MH: Gut, damit wären wir wieder bei der hinreichend bekannten Konstellation: die Kunst auf der einen, das Biz auf der anderen Seite. Aber letzteres ermöglicht dir das finanzielle Oberleben als Musiker! Ergo: Mitgefangen - mitgehangen!

Ritchie: "Auch das ist richtig, zum Glück gibt es viele Leute, die meine Kunst mögen, ohne daß ich auf sie zugehen und sie agitieren muß: Das ist die beste Platte, die ich jemals gemacht habe - ihr müßt sie unbedingt kaufen!'. Okay, yeah, ich bin sehr stolz auf das, was ich als Künstler erreichen konnte. Allerdings leistete ich bisher auch noch nicht derart Außergewöhnliches, daß ich deswegen vielleicht mit einem Preis bombardiert werden müßte!"

MH: Da sind deine Fans aber ganz anderer Meinung!
Ritchie: "Danke! Doch das größte Kompliment war für mich, als ich mich neulich mit zwei Amerikanern unterhielt und diese mir erzählten, daß sie immer 'Smoke On De Water' gehört haben, als sie während des Vietnamkrieges in den Kampf zogen. Das mußt du dir mal vorstellen: Jemand begibt sich in Lebensgefahr, verliert womöglich sein Leben - und sein letzter Wunsch ist, deine Musik zu hören! Andererseits: Eine sooo große Leistung stellte das auch nicht dar - ich spielte ja nur die Gitarre..."

MH: Das sind aber auch genau die Fans, die du vor den Kopf stößt, wenn du aufgrund deiner seltsamen Stimmungslage die gesamte Band Deep Purple in Verruf bringst - wie eben in jener Szene, die auf begibt sich dem COME HELL OR HIGH WATER-Video zu betrachten ist. Kannst du dich da nicht zusammenreißen und dir sagen: Scheiß auf das Biz! Die Fans bezahlen viel Geld um uns zu sehen! Augen zu und durch!'???

Ritchie: "Mach ich ja auch! Meistens, zumindest... Aber manchmal frage ich mich, warum uns die Leute applaudieren, wenn auf der Bühne ein Haufen Mist abgeht und die Band nicht voll bei der Sache ist, Backstage ist mir alles egal - ich habe meinen eigenen Raum, in den ich mich zuruckziehen kann. Doch wenn ich dann Ian Paice sehe der 100 Prozent volle Kraft pusht - und dann Gillan... Sorry, manchmal benimmt er sich wie ein Idiot, wie ein Zirkusunterhalter! Wenn er wenigstens seine Texte ordentlich lernen würde, würde ich ja nichts sagen. Er weigerte sich, 'Talk About Love' und 'A Twist In The Tale' einzustudieren! Warum kann er sich nicht auf das Singen konzentrieren, wo er genug zu tun hätte, zieht statt dessen das Mikro andauernd von seinem Mund weg und genehmigt sich sogar noch einen Drink nach dem anderen! Und wäre ich ein Sänger und würde merken, daß nach drei Tagen meine Stimme nachläßt, würde ich inh zusehen, wie ich mich wieder in Form bringe und den Leut en für ihr Geld Qualität anbiete, denn DARAUF haben die Fans ein Anrecht, denn DAFOR haben sie viel Geld bezahlt! Irgendwann einmal drehte ich den Spieß um: Ian sang, die ganze Band spielte - nur ich drehte meinen Vostärker völlig runter. Wenn sich Iam unprofessionell verhält - ich kann das schon lange! Ich gebe dir allerdings recht: ist den Fans gegenüber nicht fair. Aber deswegen verließ ich ja auch Deep Purple..."

MH: Doch zurück zu Rainbow. Wo siehst du angesichts der vielen Modeströmungen und Trends Chancen für STRANGER IN US ALL, zumal Deep Purple mit THE BATTLE RAGES ON gerade auf dem US Markt vollig untergegangen sind?

Ritchie: "Ich glaube,daß das neue Rainbow-Album so gar hier in den USA zehnmal mehr kommerzielles Potential besitzt als BATTLE... Rainbow haben genügend Songs, die selbst für amerikanische Verhältnisse Radio-tauglich sind. Das letzte Deep Purple-Album hingegen war nur okay- Sicher, es ist gut gespielt, besaß auch etwas kommerzielles Potential - doch der einzig gute Track darauf ist 'Solitaire', den Rest würde ich spontan unter 'Zeitverschwendung' einordnen, Außerdem hat mich Ians Gesang überhaupt nicht beeindruckt. BATTLE... ist für mich im Endeffekt - wie bereits HOUSE OF THE BLUE LIGHT auch - nichts weiter als ein 'hush joke', obwohl ein paar gute Ideen drauf sind, die wir bestimmt in vorzügliche Musik umsetzen hätten können. Ich habe mir noch nicht einmal das fertige Album angehört - wahrscheinlich, weil man nicht daran erinnert werden möchte, wenn einem bewußt wird, daß man im Leben eine Sache falsch angepackt hat..."

MH: Da wir wieder bei dem Thema sind: Vor knapp zwei Jahren äußertest du sinngemäß, daß Deep Purple wie eine große Familie ist, die holfentlich von Zeit zu Zeit mal wieder für ein Album zusammenkommt". Siehst du dafür nach dem letzten Krach heute noch Chancen?

Ritchie: "Ja, vielleicht werden wir uns eines Tages tatsächlich wieder zusammenraufen. Dann jedoch nur, um für unsere DieHard-Fans ein paar Shows im legendären Mark II-Line-Up zu spielen. Aber um erneut ein Album unter der Prämisse aufzunehmen: Wir wollen's jetzt noch einmal ganz genau wissen!'? No way! Ich glaube nicht, daß wir als Einheit diesbezüglich noch etwas zu sagen hätten und ich mit Deep Purpie noch einmal jene Begeisterung verspüre wie jetzt mit Rainbow!"

MH: Daraus resultiert auch meine letzte Frage: Was können wir von Rainbow während der im September stattfindenden Tour erwarten?

Ritchie: "Selbstverständlich viele Rainbow-Songs - und auch ein paar Deep Purple-Klassiker; 'Perfect Strangers' vielleicht... Ich versuche auch ständig zu ergründen, was die Leute hören wollon, denn ich möchte ihre Faves spielen, und nicht meine! Doch wenn aus dem Auditorium keine Forderungen nach bestimmten Songs laut werden, ist es für mich ein Leichtes, das zu spielen, was mir gerade in den Sinn kommt. Doch im wesentlichen sind wir für die Fans da und nicht umgekehrt!"

Andreas Schöwe, Metal Hammer August 1995






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